Persienreise 2009
Der Schramberger Teppichexperte Peter Renz, Botschafter h.c. des Iranischen Handelsministeriums, war zu Beginn des Oktobers 2009 zu Gesprächen und Verhandlungen in das Handelsministerium der Islamischen Republik Iran in Tehran eingeladen. Mit dem stellvertretenden Leiter des Ministeriums Dr. Faraji und dem Direktor des Iranischen Teppichzentrums Maleki-Djo konnte Peter Renz gute Ideen entwickeln, um dem iranischen Orientteppich auch in der Zukunft zum Erfolg zu verhelfen.
Vor allem die Erhaltung der Arbeitsplätze an den Knüpfstühlen in den ländlichen Regionen lag den Gesprächspartnern sehr am Herzen. Nur bei einem Fortbestand der Knüpftradition kann der originale Orientteppich, der echte Perser, seinen hohen Stellenwert in der ganzen Welt behaupten. Die Wahrung der hohen Qualität iranischer Teppiche aus handversponnener Wolle in Naturfarben ist jedoch Voraussetzung, um die spürbare Wiederbelebung schöner Teppiche in Europa zu festigen. Eine Erschwerung der Handelskontakte zwischen dem Iran und Deutschland oder gar ein Boykott würden großen Schaden anrichten oder im schlimmsten Fall sogar das endgültige Aus für den persischen Teppich bedeuten. Damit wäre auch die seit mehr als dreißig Jahren währende Zusammenarbeit der Tehraner Teppichfirma Miri mit dem Miri-Direktimport-Lager Peter Renz in Schramberg beendet.
Bei dem Treffen in Tehran bestätigte der iranische Minister jedoch seinem Gesprächspartner Peter Renz, dass diese erfolgreichen Handelsbeziehungen unbedingt aufrecht erhalten werden sollen.
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Abb. mit Regierungsvertretern:
von links nach rechts: M. Maleki-Djo, Direktor des Iranischen Teppich-Zentrums
Dr. Morteza Faraji, Stellvertr. Handelsminister der Islamischen Republik Iran
Peter Renz, Botschafter h.c. des Iranischen Handelsministeriums, Teppich-Experte aus Schramberg
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